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Next Stop: Afrika

Montag 9. Juni, acht Uhr morgens. Na toll. Grenzkontrolle. Passport bitte, fragt mich der Polizeibeamte auf Hybriddeutsch, oder auch Schwiezerdütsch genannt. Kurz zuvor verläßt mein Kabinengenosse auf merkwürdige und recht übereilte Art den Zug, bevor er mir mit seinem schwunghaft heruntrgewuchteten und mir als sehr schwer in Erinnerung gebliebenen schwarzen Gepäckstück noch verabschiedend über die Zehen fährt.

Ab nun gilt es, die aufkommenden Stehminuten zu zählen. Das sind jene, die mir in Kürze sowohl beim Umstieg in den nächsten Zug als auch beim Umstieg in  mein Flugzeug fehlen werden. Wird schon passen, lauten Devise und Lebensmotto, es kommt wie’s kommt. Als dann der Zug in die Richtung weiterfährt, aus der wir gekommen sind, denke ich mir bereits eine Antwort auf die Frage meines Chefs aus. “Was machst Du denn hier?? Solltest Du nicht…” wird er mich fragend ansehen. “Ach, bin ich noch nicht in Afrika?” Frage ich zurück. Ich bekomme den restlichen Tag frei. Als dann doch Sargans statt Feldkirch am Ortsschild des nächsten Bahnhofs prangt stelle ich fest, dass alles sprichwörtlich auf Schiene ist. Next Stop: Afrika.

Ein Gedanke zu „Next Stop: Afrika“

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